Nach einem ca. 1,5 h Transfer bis Bayahibe stiegen wir in ein Schnellbot, das uns an ein totes Riff brachte. Trotz des ab- gestorbenen Riffes, gab es hier unzählige Fische, die wir mit Bananen und Brot fütterten. Die Fische sind so verfressen, dass man sie dabei streicheln kann. Mein Kind (7Jahre alt) musste da sofort auch mit ins Wasser um alles anzuschauen, denn wer es nicht gesehen hat, kann auch nicht mitreden und so schön bekommt man es wohl nur hier in der Dom.Rep. zu sehen.



Danach bestiegen wir wieder unser Schnellboot, vorbei an palmenbewachsenen Stränden des Nationalparks del Este führt uns der Weg auf dem türkisfarben strahlenden und seichten Wasser der Karibischen See. Bei einem Zwischenstopp in der Meeresbadewanne (palmilla) kann man mit etwas Glück Seesterne entdecken.



Weiter geht es dann mit den Schnellbooten zur Sandbank die zischen dem Atlantischen Ozean und der Karibischen See liegt. Hier ist das Wasser teils nur Knöchel tief und man kann tolle Bilder schießen. Die Kinder waren auf Muschelsuche und wir lagen im warmen Wasser und haben es nur noch genossen. Ab hier geht es jetzt zielstrebig auf die Insel Saona zu, an einen traumhaften Strand, so dass es im Boot nur noch eine Meinung gab: „Das ist Karibik wie man sich sie vorstellt“ . Auf der Insel wird am Strand zu Merengueklängen getanzt, Fisch und Huhn auf dem Grill zu köstlichen karibischen Speisen bereitet und reichlich Rum ausgeschenkt.

Nach einigen Stunden auf der schönen Insel treten wir die Heimreise an. Auf uns wartet ein Katamaran, der uns getrieben vom seichten Ostwind fast lautlos entlang der Küste in Richtung Bayahibe, eines der schönsten Fischerdörfer der Dominikanischen Republik führt. Wenn man auf der Fahrt genau aufpasst, kann man auf halber Strecke fliegende Fische beobachten. Also sollten wir nächstes Jahr wieder in Punta Cana landen, dann gibt es nur eins, der Ausflug Saona muss sein.

Frank Kreher 08/2003 mail



Ausflug für den Geizhals Karins Reisebericht