Wir sind Morgens um 6:40 Uhr aus dem Hotel mit einem Kleinbus abgeholt worden und dann ca. 1 1/2 Stunden bis nach Bayahibe gefahren. Schon die erste Begegnung mit Jose, dem Reiseleiter, sagte uns, das wir auf keinen Fall etwas falsch gemacht haben. Jose spricht als Einheimischer super Deutsch (haben leider in anderen Ländern sehr viel schlechtere Erfahrungen gemacht).

In Bayahibe stieg man auf ein Schnellboot und fuhr 5 Minunten aufs Meer hinaus. Dort wurden an einem Riff Fische angefüttert und man hatte die Möglichkeit für 20 Minuten zu Schnorcheln. Meines Erachtens sollte man auch ins Wasser gehen, denn bei etwas Seegang kann einem schon ganz schön schlecht werden. Auf dem Boot zurück ging es dann ca. 30 Minuten mit 300 PS über das Meer (eine Mordsgaudi). Man erreicht dann die "Piscina Natural" (natürliche Badewanne), die ihrem Namen alle Ehre macht. Wasser bis max. zum Bauchnabel, kristallklar und badewannenwasserwarm (28 Grad). Dort kann man mit viel Glück riesige Seesterne (knappe 30 cm) bewundern. Dann ging es weiter zu einer traumhaften Sandbank, die der Hurrikan George angeschüttet hat. Hier hatten wir das erste Mal eine Begegnung mit einem der o.g. Seesterne und einem Rochen. Das Allerschönste war allerdings, das wir dort ganz allein waren (da kein anderer Reisveranstalter dorthin fährt). Von da aus sind wir dann weiter nach Saona gefahren und haben ca. 2 Stunden verbracht. Hier und auch während der Fahrt gab es ohne Ende Cola (mit und ohne Rum). Saona fand ich nicht so schön, da Alles sehr touristisch ist. Wir haben eine Wanderung am Strand gemacht, um dem Rummel zu entgehen. Leider sieht man dann auch die Reste der Touris, die ihren Müll einfach ins Hinterland schmeißen. Nach dem inklusiven Mittagessen haben wir die Rückfahrt mit dem Katamaran angetreten. Superschön mit fliegenden Fischen und (mit etwas Glück) auch Delphinen. Auch hier wieder Cola/Rum und Bier. In Bayahibe zurück sind wir ziemlich Groggy vom Nichtstun wieder in den Bus eingestiegen und waren ca. 19.00 Uhr zurück im Hotel.

Sylvette Hausberg 01/2003 - mail



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